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Fastenzeit in St. Peter und Paul

Suche Frieden – so lautet das Leitwort des diesjährigen Katholikentages, der vom 9. bis 13. Mai in diesem Jahr in Münster stattfindet. Dieses Leitwort werden wir in unseren Gemeinden in der diesjährigen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt, aufgreifen.

Vor allem in den Sonntagsgottesdiensten werden die Liturgieausschüsse unserer Pfarrgemeinde St. Peter und Paul unterschiedliche Aspekte entfalten, die mit unserer Sehnsucht nach Frieden zu tun haben.

Nachdem am 1. Fastensonntag unser Bischof in seinem diesjährigen Hirtenwort seine Gemeinden zum Katholikentag im Mai einladen wird und seine Gedanken zur „Friedenssuche“ sagen wird, wird der Liturgieausschuss St. Elisabeth am 2. Fastensonntag uns darauf hinwiesen, dass jeder Friede damit beginnt, dass ich mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen und meiner Umgebung „im Frieden sein“ muss. Da tut es gut zu wissen, dass jedem und jeder das Wort gilt, das damals bei der Taufe Jesus selbst zugesprochen wurde: Du bist mein geliebtes Kind.

Wenn wir uns auf den Weg des Friedens begeben, dann müssen wir nicht bei null anfangen. Die Gebote und Gesetze, die Gott seinem Volk und damit ja auch uns gegeben hat, dürfen nicht verstanden werden als Verbote, die uns das Leben vermiesen wollen. Gesetzen und Gebote sind „Wegweiser zum Frieden“, hierauf wird der Liturgieausschuss St. Peter eingehen Und die Menschen, die ihr Leben nach diesen Geboten und den Gesetzen Gottes ausrichten, werden erfahren, dass diese Wegweiser nicht nur zum Frieden führen, sondern Garanten für ein gelingendes Leben sind.

Was sich vielleicht bis jetzt noch sehr theoretisch anhört, will in unserem Leben ganz praktisch umgesetzt werden. „Hand reichen – Frieden anbieten“ hat der Liturgieausschuss St. Paulus den 4. Fastensonntag überschrieben. An diesem Sonntag wird es darum gehen, dass der Weg zum Frieden immer sehr konkret gestaltet werden muss, indem ich dem Bruder oder der Schwester die Hand reiche. Dieser konkrete Weg erfordert immer auch, dass ich von meinen Bedürfnissen absehen und immer auch meinen Bruder bzw. meine Schwester im Blick nehmen muss. Wer nur an sich und an seine Bedürfnisse denkt, wird niemals dem Frieden Raum schaffen können. 

Am Misereorsonntag, dem 5. Fastensonntag, weitet die Misereoraktion nicht nur unseren Blick auf unsere notleidendenden Schwestern und Brüder. Dieser Sonntag, den jeder Liturgieausschuss in der eigenen Gemeinde vorbereitet und durchführt, weist darauf hin, dass „Frieden Gerechtigkeit für alle umschließt“. Daran haben vor Jahren auch schon unsere Bischöfe ihn einem gemeinsamen Hirtenwort zur Friedensthematik hingewiesen. Erst Gerechtigkeit schafft Frieden für alle. Wie aktuell dieser Blickwinkel ist, erfahren wir ja gerade dadurch, dass so viele Menschen ihre Heimat verlassen, weil ihnen dort Gerechtigkeit und Menschenwürde vorenthalten wird.

Nicht nur in den einzelnen Fastensonntagen werden wir uns auf der „Suche nach Frieden“ begeben. Auch in den Exerzitien im Alltag werden sich über 30 Männer und Frauen aus allen Gemeinden unserer Pfarrei die Sehnsucht nach Frieden thematisieren und als große Gebetsgemeinschaft auch ihren Beitrag dazu tun, dass wir im Gebet die Kraft von Gott erbitten, dass Frieden in uns, in unserer konkreten Umgebung aber auch in der weiten Welt wächst.