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Verschenktrödelmarkt

"Immer wieder treffen wir Leute, die gern von dem abgeben möchten, was sie zu viel haben. Viele wissen aber nicht, wohin damit und Wegwerfen kommt für sie nicht in Frage." Über diese Erfahrung dachten Christina Rind und Markus Gehling von der Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Voerde kürzlich nach und fanden eine Lösung: ein Verschenktrödel rund um die Pauluskirche.

Alles (fast) geschenkt!

"Immer wieder treffen wir Leute, die gern von dem abgeben möchten, was sie zu viel haben. Viele wissen aber nicht, wohin damit und Wegwerfen kommt für sie nicht in Frage." Über diese Erfahrung dachten Christina Rind und Markus Gehling von der Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Voerde kürzlich nach und fanden eine Lösung: ein Verschenktrödel rund um die Pauluskirche. So wie vor den Sommerferien schon der Kindertrödelmarkt der Pauluskirche ein ganz neues, lebendiges Markttreiben bescherte, so könnte das auch beim Verschenktrödel sein. Wer also feststellt, dass in seinem Haus ungenutztes Spielzeug, Bücher, Spiele, Möbel, Deko und vieles mehr ein Nischendasein führt oder Keller, Wohnräume und Dachböden verstopft, der könnte sich zum Trödel anmelden. Getrödelt werden darf mit allen Dingen (die man auch legal verkaufen darf) und die man auf den Kirchplatz bringen (und notfalls auch wieder mitnehmen kann). Voraussetzung ist allerdings, dass man bereit ist, die Dinge anderen Menschen zu schenken, die damit etwas anfangen können. Am Samstag, 22. September sollen damit rund um die Pauluskirche zwischen 15 und 17 Uhr kleine Trödelstände aufgebaut werden. Die können aus großen Tapeziertischen oder auch nur aus einigen Kartons und Einzelstücken bestehen. Interessenten dürfen die Dinge kostenlos mitnehmen, sollten aber nachfragen und mit den Verkäufern in einen Dialog treten. "Auf diese Weise entsteht vielleicht noch manches interessante Gespräch." meint Markus Gehling. "Wenn jemand dankbar ist, dass er etwas geschenkt bekommen hat, laden wir herzlich ein, diese Dankbarkeit zu teilen mit armen Menschen in Ghana oder Uganda und eine Spende für die Partnerschaftsprojekte der Kirchengemeinde zu geben.", ergänzt Christina Rind. "Das ist aber völlig freiwillig, niemand muss etwas spenden." Die Spendenaktion steht aber nicht im Mittelpunkt des Verschenktrödels, hier geht es mehr darum, dass Menschen kostenlos Dinge des täglichen Bedarfs erhalten können und dass unnötiger Müll vermieden wird. Wer sich gern mit einem Verschenkstand am Trödel beteiligen möchte, meldet sich bitte bei rind-c@bistum-muenster.de bzw. gehling@kreuzzeichen.de an. Telefonisch ist eine Anmeldung im Pfarrbüro unter 02855 923510 bzw. 02855 923512 möglich. Die Stände können ab 14.30 Uhr aufgebaut werden, Standplätze sind markiert und man schließt sich den schon aufgebauten Ständen an. Ab 15.00 Uhr kann es dann losgehen mit dem Begegnen und Verschenken. Wer an diesen Tag nicht selbst trödeln möchte, kann seinen Trödel auch für den Pfarrfesttrödel abgeben und zwar am Freitag, 7.9.2018 hinter dem Pauluskindergarten.