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< Gedenken an die Pogromnacht vom 09. November 1938

Der Nikolaus kommt doch - trotz Corona

Vieles fällt in diesem Corona-Jahr aus Infektionsschutzgründen aus. Der Nikolaus jedoch möchte auch in diesem Jahr die Kinder in Voerde besuchen und beschenken. Natürlich weiß der Hl. Mann, der ja schon zu Lebzeiten immer sehr in Sorge um das Wohlergehen der Menschen war, dass er alles tun muss, um niemanden zu gefährden. Daher hat er sich folgendes überlegt.

Sein treuer Nikolauskutscher Bernd wird ihn morgens zwischen 10 und 12 mit seinen lieben Ponys durch Voerde fahren. Inzwischen gibt es auch einen Plan für die genaue Fahrstrecke.

Um 10 Uhr wird er mit seiner Kutsche und dem treuen Nikolauskutscher Bernd an der Alexanderstraße starten, von hier aus geht es bis zur Rönskenstr., zurück über die Friedhofstraße und dann am Bahnhof vorbei in den verkehrsberuhigten Bereich. Er geht davon aus, dass er gegen 11 Uhr am Bahnhof ist. Hier geht es dann durch Voerdes "gute Stube" bis zum Grutkamp und da zurück über die Steinstraße bis zur Kronprinzenstr.. Über die Prinzenstraße fährt die Kutsche mit dem Hl. Mann wieder zurück zur Alexanderstraße, wo die Rundfahrt nach ca. zwei Stunden um 12 Uhr zu Ende ist. Um 14 Uhr ist dann eine kurze Nikolausfeier in St. Peter in Spellen, um 15 Uhr in St. Elisabeth in Friedrichsfeld und um 16 und 17 Uhr in St. Paulus in Voerde. Restliche Zugangskarten für Familien liegen noch in den Kirchen aus. Kosten entstehen nicht. Hier unter den Grafiken gibt es auch eine Karte davon.

Familien mit Kindern sind eingeladen, sich mit genügend Abstand an den Straßen aufzustellen und so den Hl. Nikolaus zu sehen und zu begrüßen.

Knecht Ruprecht fährt mit dem Lastenfahrrad hinter der Nikolauskutsche her und wird kleine Gaben verteilen. Bei schlechtem Wetter bzw. Eisglätte kann die Nikolausfahrt leider nicht stattfinden.

Am Nachmittag öffnen die katholischen Kirchen in Voerde für den Hl. Mann aus Myra. Hier wird es jeweils eine kurze Begegnung mit dem Nikolaus geben, er kommt zu den Klängen des Nikolausliedes in die Kirche. Dort setzt er sich im Altarraum auf einen Stuhl und erzählt den Kindern aus seinem Leben. Die Geschenktüten, die er mitgebracht hat, sind dann schon im Altarraum aufgestellt. Nach recht kurzer Zeit verabschiedet sich der Nikolaus und macht sich auf den Weg in eine andere Kirche. Die Kinder können sich dann ihre Geschenktüte nach und nach im Altarraum der Kirche abholen.

Die Nikolausbegegnungen werden jeweils höchsten 20 Minuten dauern, so dass alles getan wird, um eine Infektionsgefahr zu vermeiden. Da Nikolaus ja im 3. Jahrhundert in Myra in der heutigen Türkei gelebt hat ist er ja auch schon in die Jahre gekommen und von daher durchaus Risikoperson.

Die Eintrittskarten für die Nikolausfeiern in St. Peter in Spellen um 14.00 Uhr, in St. Elisabeth in Friedrichsfeld um 15 Uhr und in St. Paulus um 16.00 und um 17.00 Uhr sind kostenlos. Die Karten liegen ab kommendem Sonntag, dem 1. Advent in den Kirchen aus und können dort einfach abgeholt werden. (Pro Familie eine Karte.) Alternativ kann man sich auch im Pfarrbüro melden, wenn die Kirche nicht auf sein sollte. Die Besucher müssen auf der Eintrittskarte ihre Kontaktdaten eintragen und diese nach der Nikolausbegegnung in die Körbchen am Ausgang der Kirche legen. Es wäre gut, wenn nur jeweils ein Erwachsener die Kinder begleitet.

Diese Aktion wird vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Rahmen der Aktion Tat.Ort.Nikolaus gefördert. „Tat.Orte“ haben auch etwas Gutes an sich, wenn sie zu Orten guter Taten gemacht werden. Solche besonderen Orte unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 ins Leben gerufen hat. Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen oder Gemeinden aus ganz Deutschland hat das Bonifatiuswerk eingeladen, ihren „Tat.Ort.Nikolaus“ zu starten und dem Beispiel des heiligen Nikolaus zu folgen. Erstmals konnte dafür pro „Tat.Ort“ eine Förderung beim Hilfswerk beantragt werden.