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Ausstellung "Stille Zeugen der Kriege" gestartet.

Vom 1.6. - 1.7. findet in der Pauluskirche eine interessante Ausstellung statt.

Seit dem 24. Februar tobt in der Ukraine der Angriffskrieg Russlands gegen das Nachbarland. In Deutschland erinnern wir uns an 77 Jahre Frieden. Obwohl das Ende des Krieges inzwischen fast ein Menschenalter zurück liegt, finden sich noch immer Überreste und Hinterlassenschaften der Kriege. Es sind aber nicht nur in der Erde verborgene Blindgänger und Bombensplitter, auch in vielen Haushalten werden Gegenstände aufbewahrt, die an Kriegsereignisse erinnern. Meist verbinden sich mit diesen Gegenständen auch berührende Geschichten. Es sind wertvolle Erinnerungstücke.

Solche Gegenstände werden nun in einer Ausstellung in der Voerder Pauluskirche gezeigt und deren Geschichte auf Infotafeln erzählt. Blickfang der Ausstellung ist ein Kunstwerk des inzwischen leider verstorbenen Voerder Künstlers und Schmieds Lutz Isselhorst. Er hat aus „Kriegsschrott“, der in Voerde gefunden wurde, eine Baumskulptur gestaltet. Aus Helmen, verrosteten Waffenläufen und zahllosen Bomben- und Granatsplittern entstand dieser Baum in seiner Schmiedewerkstatt. Leider blieb das Kunstwerk durch seinen frühen Tod unvollendet, aber gerade das macht es angesichts der aktuellen Ereignisse so anrührend. Mit der Arbeit am Frieden wird die Menschheit niemals fertig und darf niemals damit nachlassen.

Am 1. Juni wird die Ausstellung ohne eine feierliche Eröffnung zugänglich sein. Die Gegenstände, die gezeigt werden, standen in den letzten Jahren selten im Mittelpunkt. Manchmal waren sie lange verborgen, manche wurden zu Alltagsgegenständen umfunktioniert. Es lohnt sich, die dahinter liegenden Geschichten zu entdecken. Oft sind die heutigen Besitzer der Gegenstände selbst nie mit Krieg konfrontiert gewesen. Sie haben als Kinder und Enkel die Erinnerungsstücke geerbt und sich die dazugehörigen Geschichten erzählen lassen. Die kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul lädt sehr herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen. Möglich ist dies während der Öffnungszeiten der Pauluskirche, täglich zwischen 8 und 18 Uhr.

Gerne werden auch noch weitere Geschichten gesammelt, entsprechende Fragebögen liegen in der Kirche aus und können mit Fotos der Gegenstände zugesandt, abgegeben oder per Mail geschickt werden an: gehling@kreuzzeichen.de. Herzlich Willkommen sind auch Gruppen und Schulklassen. Nach Absprache mit Markus Gehling ist auch eine kurze Einführung möglich.

Evtl. soll die Ausstellung noch einen