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persönliche Erklärung von Pfarrer H.-J. Möller

Abschied im Juni 2023

Pastor H.-J. Möller hat in den Gottesdiensten am 15. Januar 2023 folgende persönliche Erklärung abgegeben:

"Nach 18 Jahren werde ich im kommenden Sommer die Pfarrgemeinde St. Peter
und Paul und auch Voerde verlassen.
Dieser Abschied fällt mir natürlich nicht leicht, ist aber seit langem geplant und auch gut überlegt. Im März 2020 habe ich mit dem Personalreferenten des Bistums Münster verabredet, spätestens im Sommer 2023 meinen Dienst als leitender Pfarrer in der Pfarrei St. Peter und Paul zu beenden. Ich bin dankbar, dass ich diesen Dienst so viele Jahre verrichten durfte.
Die Bistumsleitung hat entschieden, dass zukünftig die Seelsorge in pastoralen Räumen stattfinden soll. Für uns bedeutet diese Grundsatzentscheidung, dass das gesamte Dekanat Dinslaken der zukünftige Seelsorgebereich sein wird.
Dinslaken, Walsum, Voerde und Hünxe werden demnächst von einem Seelsorgeteam geleitet. Für diese Neuausrichtung stehe ich – auch aufgrund meines Alters – nicht mehr zur Verfügung.
Insbesondere im vergangenen Jahr habe ich auch erfahren, dass meine Kräfte immer mehr dafür eingesetzt werden mussten, die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zusammen zu halten. Nicht wenige sehen nur den eigenen Kirchturm und wollen sich nur dafür engagieren. Zukunftsfähig wird unsere  Pfarrgemeinde nur sein, wenn es uns gelingt, das „Ich“ der einzelnen Ortsgemeinden zu einem „Wir“ in St. Peter und Paul zusammen zu führen. Dafür habe ich mich sehr eingesetzt und das hat auch viel Kraft und Energie gekostet.
Viele Sitzungen, Personalgespräche, Besprechungen und andere Verwaltungsaufgaben sind mit der Leitung einer Pfarrgemeinde verbunden.
Viele haben mich auch in diesen Aufgaben unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar. Trotzdem fehlte mir oft Zeit, um für Menschen so da zu sein, wie ich es mir gewünscht hätte. Seelsorge heißt immer auch: Zeit haben für Begegnung und Gespräch.
Am 4. Juni werde ich mich verabschieden. Danach werde ich als Seelsorger in der Pfarrgemeinde St. Peter in Recklinghausen mitarbeiten. So wie Pfarrer Schoelen es hier bei uns macht, werde ich mich dann verstärkt jenen Bereichen zuwenden, für die ich vor 40 Jahren Priester geworden bin. Die Hoffnung und Freude des Evangeliums den Menschen nahezubringen waren für mich vor 40 Jahren der Treibstoff, Priester zu werden. Ich hoffe sehr, dass mir das in den vergangenen 18 Jahren neben der Leitung der Pfarrei in Voerde auch gelungen ist. Ich freue mich, demnächst in Recklinghausen dafür mehr Zeit zu haben."