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Trauerbegleitung

Trauercafé

Seit März 2016 gibt es in Voerde ein monatliches Trauercafé, immer am 1. Sonntag im Monat zwischen 15 und 17 Uhr. Sie finden dieses TraureCafé im Barbarahaus in Voerde-Möllen, Leitkamp 11.


Die aktuellen Terminen für das Jahr 2017 sind: 5. Februar, 5.März, 2. April, 7. Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember

Mehr darüber können Sie hier nachlesen: 

In den Kirchen und an vielen anderen Stellen gibt es einen Flyer hierzu. 

Wen möchte das Café ansprechen?

Alle Menschen, die in Trauer sind, sei es aufgrund des Todes eines lieben Menschen, sei es aufgrund von Trennung oder anderen Schicksalsschlägen. Dabei ist es unwichtig, ob diese Menschen Mitglieder unserer katholischen Kirchengemeinde, der evangelischen Kirchengemeinde oder gar keiner Kirchengemeinde sind oder nicht - Trauer hat nichts mit Gemeindezugehörigkeit zu tun. 

Was möchte das Café anbieten?

T Termin für dich
R Raum geben
A Achtsamkeit
U Unterhaltung führen
E Erholung finden
R Reden können
C Caffee trinken
A Aufeinander zugehen
F Freude empfinden
E Einfach du selbst sein!

Dazu laden wir ein.

Entstehung des Trauercafés

Vor zwei Jahren begann es mit einer allerersten Überlegung im kleinsten Kreise: Was können wir hier in Voerde für Menschen tun, die mit einem Verlust, mit Tod oder Trennung umgehen müssen?  Welche Angebote finden Menschen, die eine Angehörige, einen Freund, eine Bekannte oder andere durch Tod oder aus anderen Gründe verloren haben nach der Beerdigung? So wurde die Idee geboren, auch in Voerde ein TrauerCafé zu öffnen: ein regelmäßiges offenes Angebot für Menschen, die Tod, Trennung oder Verluste erlitten haben und einen Ort für ihre Trauer benötigen. 

Schnell war klar, die Idee braucht MitstreiterInnen ... Menschen, die Lust haben ein solches TrauerCafé zu öffnen und offen zu halten. Menschen, die sich vorstellen können  für trauernde Menschen da zu sein. So lud die Katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Voerde im Rahmen von drei offenen Abendveranstaltungen alle Interessierten und Betroffenen zum Austausch über das Thema Tod und Sterben ein. Zahlreiche Frauen und Männer aus allen Gemeinden nahmen daran Teil und wir waren über die rege und lebendige Atmosphäre geradezu erstaunt und zugleich sehr erfreut. 

In einem nächsten Schritt wurden im Herbst 2015 interessierte Frauen und Männer, die sich vorstellen können, in einem zukünftigen TrauerCafé mitzuarbeiten, angesprochen und zu drei Schulungswochenenden eingeladen. Unter der Leitung der Trauerbegleiter Johanna Dicks, B.A., und Heiko Jung, DipI.-Theol., beschäftigten sich die Kursteilnehmer u.a. mit Fragen des miteinander Redens und vor allem des Zuhörens, lernten Trauerphasen, Trauersituationen und spezielle Arten von Trauer kennen, sorgten für sich selbst und setzten sich nicht zuletzt mit dem eigenen Zugang zu Tod und Trauer auseinander.

Aus dieser Gruppe entstand das Team des TrauerCafés, das seit März 2016 an jedem ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr seine Pforten öffnet. Eingeladen sind alle Menschen, unabhängig von Konfession oder Religion, die in Trauer sind, sei es aufgrund des Todes eines lieben Menschen, sei es aufgrund von Trennung oder anderen Schicksalsschlägen. Trauer braucht einen Ort – wir wollen diesen Ort anbieten.